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SV Schilcher GmbH
 

Dipl. Ing. (FH) Richard Schilcher
 
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12.04.2017 -Wasser im Keller

Das Hochwasser im Landkreis Rottal-Inn im Jahr 2016 hat gezeigt, dass bei vielen Wohnhäusern die Abwasserleitungen nicht rückstausicher an den öffentlichen Kanal angeschlossen sind. Die Ableitung des Schmutzwassers aus

 ueberlaufendes WC.JPGden Wohnhäusern muss rückstausicher erfolgen. Deshalb hat sich die Ableitung der Abwässer aus EG und OG unmittelbar unter der Kellerdecke bewährt. Abflüsse aus dem Kellergeschoss, die unter der Rückstauebene liegen, müssen mittels einer Hebeanlage über die Rückstauebene angehoben und in die Abwasserleitungen eingeführt werden.

Das Niveau der Rückstauebene ist Oberkante Schacht auf der Straße. Alle Abflüsse im Haus die unter diesem Niveau liegen müssen gegen Rückstau gesichert werden. Einrichtungen gegen Rückstau in den Abflussleitungen sind wartungsaufwändig und störungsanfällig.

Besonders hoch ist das Risiko beim Mischwassersystem, da das Regenwasser der Dächer und von der Straße ebenfalls in den Kanal eingeleitet wird.  Bei heftigen Regenfällen kann der Mischwasserkanal das gesamte Wasser nicht mehr aufnehmen und läuft über. Nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren füllen sich die Abwasserleitungen in gleicher Höhe wie der Wasserstand im öffentlichen Kanal ist. Aus allen tieferliegenden Abflüssen tritt das Wasser aus und gelangt in das Gebäude.


 
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