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SV Schilcher GmbH
 

Dipl. Ing. (FH) Richard Schilcher
 
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30.07.2012 -Dränrohr und Vorfluter

Damit sich das anfallende Wasser nicht in der Baugrube sammelt, muss es über eine Ringleitung zu einem Vorfluter (z. B. natürliches Gewässer) rückstausicher abgeleitet werden.

Ringdr-nung.JPGIm Regelfall reicht ein Dränrohr mit einem Durchmesser von 100 mm aus. An der höchsten Stelle, das ist in der Regel gegenüber dem Anschluss zum Vorfluter, sollte die Sohle des Dränrohres mindestens 20 cm unter der Oberkante des Rohbetons des Kellerbodens liegen.
Das Rohr muss mit einem gleichmäßigen Gefälle von mindestens 0,5 % Richtung Vorfluter verlegt werden.
Die Dränschicht um das Dränrohr muss mindestens 20 cm breit sein und mit der vertikalen Sickerschicht ebenfalls auf eine Breite von 20 cm in Verbindung stehen.
Bei Richtungswechsel des Dränrohres sind zu Wartungs- und Kontrollzwecken Spüllrohre mit einem Durchmesser von 30 cm oder Kontrollrohre mit einem Durchmesser von 10 cm vorzusehen.
Die Dränschicht, eine wasserduchlässige Schicht, besteht aus einer Sicker- und einer Filterschicht.
Die Filterschicht ist der Teil der Dränschicht, der das Ausschlämmen von Bodenteilchen infolge fließenden Wassers verhindert.
Die Sickerschicht ist der Teil der Dränschicht, der das Wasser aus dem Bereich des erdberührten Bauteils ableitet.
 
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