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SV Schilcher GmbH
 

Dipl. Ing. (FH) Richard Schilcher
 
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21.11.2008 -Feuchteschäden im Trockenbau

Die Trockenbauweise bietet viele Vorteile, jedoch ist sie besonders empfindlich gegen Feuchtigkeit. Holz wird bei anhaltender Feuchtigkeit durch holzzerstörende Pilze (Fäulnis) zerstört. Gipskartonplatten verlieren mit zunehmender Feuchtigkeit an Festigkeit. Deshalb ist es

Bad_Trockenbau_Bild_01.JPGbesonders wichtig, dass im Trockenbau die Unterkonstruktion vor eindringender Feuchtigkeit geschützt wird. Hierzu eignet sich eine Abdichtung im Verbund mit Fliesen. Dabei ist besonders auf die ausreichende Schichtdicke, auf die Anschlüsse bei Durchdringungen, auf die Übergänge vom Boden zur Wand und auf die Übergänge von der Badewanne, bzw. Duschtasse zur Wand zu achten.Die DIN 18181 regelt die Verarbeitung von Gipskartonplatten im Hochbau. Sie weist darauf hin, dass in Feuchträumen imprägnierte Gipskartonplatten (grüne Platten) verwendet werden sollen und dass diese im Spritzwasserbereich in geeigneter Weise abzudichten sind. Empfehlungen für die Art der Abdichtung sind in verschiedenen Merkblättern des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, vom Bundesarbeitskreis Trockenbau und vom Informationsdienst Holz erarbeitet worden. Die Einhaltung dieser Empfehlungen aus den Merkblättern gewährleistet auch bei Trockenbauweise eine dauerhafte Schadensfreiheit.
 
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