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SV Schilcher GmbH
 

Dipl. Ing. (FH) Richard Schilcher
 
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05.08.2006 -Feuchtigkeit im Keller

Sachverhalt: Im Sommer beklagen sich die Nutzer von Kellerräumen über Feuchtigkeit und glauben, dass Feuchtigkeit von außen in den Kellerraum eindringt. Das Erscheinungsbild sind jedoch keine Farbabplatzungen, Ausblühungen und Putzzerstörungen, sondern Stockflecken (Schimmelpilz).

news0039.jpgDie meist sehr kühlen Kellerräume werden von den Nutzern in der warmen Jahreszeit durch Öffnen der Fenster indirekt erwärmt. Die warme, meist sehr feuchte Luft mit 25°C bis 30 °C und 50% bis 60 % Luftfeuchtigkeit gelangt in den Kellerraum und trifft dort auf die kalten Wand- und Bodenflächen. Besonders in den Raumecken, hinter Schränken, über der Sockelleiste kommt es zur Durchfeuchtung.

Ursache
Eine + 30 ° Celsius warme Außenluft mit 50 % relativer Luftfeuchtigkeit besitzt eine Taupunkttemperatur von +18,5 °C. Die gewöhnliche Erdtemperatur beträgt +10 ° Celsius. Das bedeutet, dass die Wärme in den Kellerräumen in das Erdreich abfließt, bzw. dass die Wandoberfläche je nach Dämmung eine geringe Oberflächentemperatur besitzt. Nicht selten liegt die Temperatur der Wandoberfläche bei +14°C bis +16 ° Celsius in den Raumecken noch darunter. Trift die o.g. Außenluft auf die kühlen Wandoberflächen bildet sich Tauwasser, das vom Putz aufgesaugt wird. Der Putz speichert die Feuchtigkeit und stellt den idealen Nährboden für das Wachstum von Schimmelpilzen dar.

Schaden
Schimmelpilzbefall an den Wänden und Sockelleisten, sowie an Rückseiten von Möbel. Wasserpfützenbildung auf dem Boden, sehr hohe relative Luftfeuchtigkeit in den Kellerräumen.

Vermeidung
Der Schaden kann dadurch vermieden werden, dass das Raumklima und die Oberflächentemperatur das Erreichen der Taupunkttemperatur nicht zulassen. Insbesondere ist es notwendig, dass nur sehr kühle und trockenen Luft beim Lüften in den Keller gelangen darf. Das bedeutet, dass sich der Luftwechsel in den Sommermonaten auf die kühlen Morgenstunden konzentrieren muss.

Reicht dies nicht aus, ist der Wärmeschutz der erdberührten Kellerwände dahingehend zu verbessern, dass die Oberflächentemperatur deutlich angehoben wird.


 
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